Publikation in Coastal Engineering (WA 3)

Die Projektpartner vom Ludwig-Franzius-Institut haben neue Ergebnisse aus Teilprojekt WA 3 zur Verweildauer von Vorstrandaufspülungen in Küstenbereichen mit migrierenden Sandbänken im Journal Coastal Engineering veröffentlicht:

R. Gijsman, J. Visscher, T. Schlurmann (2019): The lifetime of shoreface nourishments in fields with nearshore sandbar migration. Coastal Engineering 152, 103521. https://doi.org/10.1016/j.coastaleng.2019.103521

Letztes Projekttreffen auf Sylt

In der vergangenen Woche haben sich die STENCIL-Projektpartner zum 6. und letzten Projekttreffen am AWI auf Sylt getroffen. Bei diesem Meeting haben sich die Partner über den aktuellen Stand der jeweiligen Teilprojekte ausgetauscht und die gemeinsamen finalen Arbeiten geplant, um das Projekt im Herbst zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Projekttreffen auf Sylt

STENCIL auf der EGU 2019

Auf der diesjährigen EGU General Assembly, die vom 7. bis zum 12. April 2019 in Wien stattfindet, werden wir erste Ergebnisse aus den GWK-Versuchen (WA4) präsentieren. Die #FlumeFriday PICO Session (12. April, 10:45-12:30 Uhr, PICO Spot 1) bietet Besuchern die Möglichkeit, sich den detaillierten Versuchsaufbau- und Ablauf sowie die ersten Ergebnisse der Datenanalyse an einem interaktiven Touchscreen anzuschauen.

Zusätzlich werden Kollegen aus WA5 vor Ort sein, um Ergebnisse ihres Monitorings der Sandentnahmestellen vor Sylt zu präsentieren.

Publikation in Geo-Marine Letters (WA 5)

Die Projektpartner vom AWI-Sylt haben ihre ersten Ergebnisse aus Teilprojekt WA 5 zur morphologischen Veränderung des Meeresbodens aufgrund mariner Sedimententnahme im Journal Geo-Marine Letters veröffentlicht:

F. Mielck, H.C. Hass, R. Michaelis, L. Sander, S. Papenmeier, K.H. Wiltshire (2019): Morphological changes due to marine aggregate extraction for beach nourishment in the German Bight (SE North Sea). Geo-Marine Lett. 39, 47–58. https://doi.org/10.1007/s00367-018-0556-4

KüNO-Jahrestagung 2018

KüNO-Jahrestagung 2018 Hannover

Am 28. und 29. August 2018 fand in Hannover die diesjährige KüNO-Jahrestagung statt, auf der auch die Zwischenergebnisse aus STENCIL vorgestellt wurden. Während der erste Tag der Veranstaltung dem aktuellen Forschungsstand aus allen laufenden KüNO-Projekten gewidmet war, wurde am zweiten Tag in zwei Workshops über die Wechselwirkung zwischen Ökosystem- und Sedimentdynamik sowie über Ökosystem fördernden Küstenschutz diskutiert.

Erfolgreicher Abschluss der GWK-Versuche in WA 4

Die in Teilprojekt WA 4 vorgesehenen Versuche im Großen Wellenkanal am FZK in Hannover wurden erfolgreich abgeschlossen. Während der knapp siebenwöchigen Messkampagne wurden mithilfe von hochauflösender Messtechnik einmalige Daten zum Transportverhalten von Sandmischungen gesammelt. In den kommenden Monaten werden die Daten von den STENCIL-Partnern ausgewertet, um auf dieser Basis Transportformeln und numerische Modelle, z.B. für das Transportverhalten von Aufspülkörpern, zu verbessern.

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/c/d/9/stencil-project.de/httpd.www/wp-content/plugins/ultimate-responsive-image-slider/layout.php on line 15

GWK experiments

Vorbereitungen für die GWK-Versuche laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen für die Versuche im Großen Wellenkanal in Hannover laufen auf Hochtouren: Im Wellenkanal wird zurzeit eine 30 m lange Testsektion aufgebaut. Erste Versuche mit Wellen sind für Anfang Mai angesetzt.

In den Versuchen werden komplexe Messinstrumente eingesetzt, um einmalige, detaillierte Daten zum Transport weitgestufter Sedimente zu sammeln. Die Daten werden in WA 4 dazu genutzt, eine verbesserte Transportformel für die Küstenerosion zu entwickeln.

Vielversprechende Drohnen-Messung auf Sylt

Immer häufiger werden Drohnen für Landschaftsbilder verwendet und bieten Einblicke auf die Erde von oben. Im Rahmen von STENCIL wird nun untersucht, ob Drohnen auch zum Monitoring von Dünen- und Strandgebieten an den Küsten verwendet werden könnten.

Hierzu hat das Ludwig-Franzius-Institut (LuFI) Ende September zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) an einem 70 ha großen Strandgebiet am Standort List mehrere Drohnenflüge unternommen. Dabei fliegt die Drohne gleichmäßig über dem zuvor bestimmten Messgebiet und macht in regelmäßigen Abständen Einzelfotos aus der Vogelperspektive. Der Einzelflug dauert ungefähr 30 Minuten und erstellt dabei knapp 900 Fotos vom Untersuchungsgebiet. Anschließend werden die Fotos zu einem ersten 3D-Modell des Strandabschnitts zusammengefügt, welches die Topographie des Messgebietes zeigt.

Im nächsten Schritt wird die Kalibrierung und Validierung des Modells erfolgen. Hierzu wird das Modell mit gemessenen GPS-Daten verknüpft und erweitert. Mithilfe der GPS-Daten kann dann das Dünenvolumen im bemessenen Strandabschnitt bestimmt werden.

Die ersten Zwischenergebnisse legen nahe, dass das Monitoring per Drone ein vielversprechender Ansatz für zukünftige Monitoring-Programme im Bereich von Strandaufspülungen ist: So können Drohnen-Flüge eine einfachere, kostengünstigere und umweltfreundlichere Vermessung des Strandes ermöglichen. Durch die schnelle Durchführung und einfache Handhabung könnten Messungen in regelmäßigen Zeitabständen dabei helfen, Erosion frühzeitig zu erkennen und mittels Aufspülungen auszugleichen. Hierzu sind allerdings noch weitere Untersuchungen im Modell des Lister Strandes und im weiteren Verlauf an anderen Standorten nötig.